Schloss Charlottenburg
| Adresse | Schloss Charlottenburg Spandauer Damm 20-24 14059 Berlin |
| Öffnungszeiten | Di-Fr 9-17h, Sa+So 10-17h |
| Telefon | +49 33 19694202 |
| besucherzentrum@spsg.de | |
| Internet | Homepage |
Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins, das Schloss Charlottenburg, wird Jahr für Jahr von einer Unmenge Menschen besucht. Lange Zeit diente es als Königsresidenz, heute aber beherbergt es ein Museum. Man kann unter anderem die Gemächer der Königsfamilie, eine Gemäldesammlung aus dem 18. und 19. Jahrhundert und das Porzellankabinett besichtigen. Die prunkvollen Festsäle im Stil des Berliner Barock, der weiße Saal und die goldene Galerie, die 1740-47 von Knobelsdorff entworfen wurden, und der Schinkel-Pavillon mit seinen unzähligen Werken des Künstlers, sind besonders erwähnenswert.
Andreas Schlüters Reiterstandbild vom Großen Kurfürsten findet man im Vorhof des Schlosses an und gilt als das Meisterstück des deutschen Barock.
Schloßpark
Simeon Godeau legte den Schlosspark am Ende des 17. Jahrhunderts als französischen Barockgarten an; dieser wurde im 18. Jahrhundert jedoch zum Teil in einen englischen Garten umgewandelt. Bei einem Spaziergang durch den französisch/englischen Garten des Schlossparks sollte man dem Karpfenteich, dem Teehaus Belvedere, welches von Langhans erbaut wurde, sowie dem Mausoleum mit den Gräbern von Königin Luise, König Wilhelm III, Kaiser Wilhelm I, und Kaiserin Augustina unbedingt einen Besuch abstatten.
Geschichte
Das Schloss Charlottenburg, damalige Sommerresidenz der Königin Sophie Charlotte , wurde 1695-99 nach den Plänen von Johann Arnold Nering im italienischen Barockstil errichtet. Das ehemalige Schloss Lietzenburg wurde ihr zu Ehren (nach ihrem Tod 1705) in Schloss Charlottenburg umbenannt.
Der schwedische Architekt Johann Eosander von Göthe verlängerte 1701-1713 das Hauptgebäude des Schlosses an beiden Seiten indem er es um zwei Flügel erweiterte, welche den heutigen Ehrenhof bilden. Der auffällige Turm mit Kuppel und die Glücksgöttin Fortuna prägen noch heute das Erscheinungsbild des Schlosses. Im Todesjahr Friedrichs I. (1713) wurden die Orangerie und der Pavillon als eigenständige Anlage eröffnet.
Unter Friedrich dem Großen wurde 1740-46 nach den Plänen von Georg Wenzeslaus v. Knobelsdorff der neue Flügel erbaut.
Das Schlosstheater entstand 1787-91 nach den Plänen von Carl Gotthard Langhans. Heute haust das Museum für Vor- und Frühgeschichte, dessen berühmteste Ausstellungsstücke die Funde Heinrich Schliemanns aus Troja sind, in dem eindrucksvollen Gebäude.
Obwohl das Schloss Charlottenburg im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde, konnte es glücklicherweise vollständig wiederhergestellt werden.
Der schwedische Architekt Johann Eosander von Göthe verlängerte 1701-1713 das Hauptgebäude des Schlosses an beiden Seiten indem er es um zwei Flügel erweiterte, welche den heutigen Ehrenhof bilden. Der auffällige Turm mit Kuppel und die Glücksgöttin Fortuna prägen noch heute das Erscheinungsbild des Schlosses. Im Todesjahr Friedrichs I. (1713) wurden die Orangerie und der Pavillon als eigenständige Anlage eröffnet.
Unter Friedrich dem Großen wurde 1740-46 nach den Plänen von Georg Wenzeslaus v. Knobelsdorff der neue Flügel erbaut.
Das Schlosstheater entstand 1787-91 nach den Plänen von Carl Gotthard Langhans. Heute haust das Museum für Vor- und Frühgeschichte, dessen berühmteste Ausstellungsstücke die Funde Heinrich Schliemanns aus Troja sind, in dem eindrucksvollen Gebäude.
Obwohl das Schloss Charlottenburg im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde, konnte es glücklicherweise vollständig wiederhergestellt werden.
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