Geschichte
Wie aus Funden von Feuersteinen sowie Knochen hervorgeht, wurde die Gegend bereits seit etwa 60.000 v.Chr. besiedelt. Erstmals urkundlich erwähnt wird Berlin 1197 (Spandau) sowie 1244 (Berlin)
1539 wurde die Reformation durch Joachim II. eingeführt und zugleich die Besitztümer der Kirche beschlagnahmt. Mit diesem Geld wurde der Kurfürstendamm gebaut. Der Dreißigjährige Krieg in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts hatte schlimme Folgen für Berlin: ein Drittel der Häuser wurde beschädigt, die Einwohnerzahl Berlins halbierte sich.
1806 wurde Berlin durch Napoléon Bonaparte eingenommen. Dadurch hielten demokratische Reformen Einzug und Berlin bekam eine Selbstverwaltung. Kurz darauf (1809) wurde das Berliner Stadtparlament zum ersten mal gewählt - es waren allerdings nur reiche, männliche Bürger stimmberechtigt.
Durch die Industrielle Revolution in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Einwohnerzahl Berlin schnell von 200.000 auf über 400.000 an. Berlin war damit viertgrößte Stadt Europas.
Ab 1924 wurde begonnen, die S-Bahn zu elektrifizieren, im selben Jahr eröffnete der Flughafen Berlin Tempelhof.
1936 wurden in Berlin die olympischen Sommerspiele veranstaltet. Diese sollten den Nationalsozialisten als Propaganda dienen.
Während des Zweiten Weltkrieges von 1939 - 1945 wurde die Innenstadt Berlins beinahe zu 100% zerstört, in den äußeren Bezirken waren die Schäden geringer. Infolge der Bombardements starben 50.000 Berlin, über 1,5 Millionen wurden obdachlos. Hitler beging am 30. April 1945 im Führerbunker in der Reichskanzlei Selbstmord. Am 2. Mai kapitulierte Berlin vor der Roten Armee, die dann in die Stadt einmarschierte.
Im Juni 1948 wurde alle Straßen- und Schienenverbinden nach West-Berlin durch sowjetische Truppen blockiert. Die Regierung der USA reagierte darauf, indem eine Luftbrücke eingerichtet wurde. Über diese Luftbrücke wurde Nahrung, Heizmittel sowie andere Versorgungsgüter auf dem Berliner Flughafen Tempelhof eingeflogen.
Am 13. August 1961 begann die ostdeutsche Regierung mit dem Bau der Berkiner Mauer. Durch diese Mauer wurde die Trennung Berlins endgültig. Die ersten Steinblöcke wurden früh morgens am Potsdamer Platz gelegt.
Bei seinem Berlin-Besuch im Jahre 1963 eroberte der US-Präsident Kennedy die Herzen der Berliner als er vor dem Schöneberger Rathaus die berühmten Worte "Ich bin ein Berliner" sagte.
Michail Gorbatschow deutete in einer Rede zum vierzigsten Jahrestag der DDR an, dass er eine restriktive Politik der DDR-Regierung im Bezug auf Flüchtlinge, welche über Ungarn flüchteten, nicht zulassen werde. Am 9. November öffneten Grenztruppen den Übergang Bornholmer Straße, da eine Äußerung des Politbüromitglieds Günter Schabowski falsch verstanden wurde. Viele Berliner erklommen daraufhin die Mauer am Brandenburger Tor und tanzten auf dieser. Am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland und somit auch Berlin schlussendlich wiedervereinigt.
1996 scheiterte eine Volksabstimmung über die Zusammenlegung der Bundesländer Brandenburg und Berlin an den Wählern in Brandenburg.
Mark Brandenburg
1415 wurde Friedrich I. Kurfürst der Mark Brandenburg. Mitglieder der Familie Hohenzollern regierten Berlin von da an bis 1918 - zuerst als Marktgrafen, dann als Könige von Preußen und schließlich als deutsche Kaiser.1539 wurde die Reformation durch Joachim II. eingeführt und zugleich die Besitztümer der Kirche beschlagnahmt. Mit diesem Geld wurde der Kurfürstendamm gebaut. Der Dreißigjährige Krieg in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts hatte schlimme Folgen für Berlin: ein Drittel der Häuser wurde beschädigt, die Einwohnerzahl Berlins halbierte sich.
Preußen
1701 krönte Friedrich III. sich selbst zum König in Preußen und ließ das Schloss Charlottenburg westlich der Stadt errichten. 1709 wurden die bis dahin unabhängigen Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zu Berlin zusammengeschlossen.
1806 wurde Berlin durch Napoléon Bonaparte eingenommen. Dadurch hielten demokratische Reformen Einzug und Berlin bekam eine Selbstverwaltung. Kurz darauf (1809) wurde das Berliner Stadtparlament zum ersten mal gewählt - es waren allerdings nur reiche, männliche Bürger stimmberechtigt.Durch die Industrielle Revolution in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Einwohnerzahl Berlin schnell von 200.000 auf über 400.000 an. Berlin war damit viertgrößte Stadt Europas.
Deutsches Reich
Zur Zeit der Gründung des Deutschen Reiches (1871) war Berlin mit 800.000 Einwohnern eine Industriestadt. Da die Infrastruktur mit dem Wachstum nicht mithalten konnte, begann man mit dem Bau einer Kanalisation (1873) sowie der U-Bahn (1896). Während des ersten Weltkrieges waren im Winter 1917/1918 über 150.000 Menschen auf Hungerhilfe angewiesen.Weimarer Republik
Am 1. Oktober 1920 wurde Groß-Berlin gegründet. Dazu wurde Alt-Berlin mit sieben weiteren Städten (Charlottenburg, Köpenick, Lichtenberg, Neukölln, Schöneberg, Spandau und Wilmersdorf) zu einer Gemeinde verschmolzen und hatte damit 3.800.000 Einwohner.Ab 1924 wurde begonnen, die S-Bahn zu elektrifizieren, im selben Jahr eröffnete der Flughafen Berlin Tempelhof.
Drittes Reich
Den Brand des Reichstages am 27. Februar 1933 nutze Adolf Hitler um die Verfassung außer Kraft zu setzen.1936 wurden in Berlin die olympischen Sommerspiele veranstaltet. Diese sollten den Nationalsozialisten als Propaganda dienen.
Während des Zweiten Weltkrieges von 1939 - 1945 wurde die Innenstadt Berlins beinahe zu 100% zerstört, in den äußeren Bezirken waren die Schäden geringer. Infolge der Bombardements starben 50.000 Berlin, über 1,5 Millionen wurden obdachlos. Hitler beging am 30. April 1945 im Führerbunker in der Reichskanzlei Selbstmord. Am 2. Mai kapitulierte Berlin vor der Roten Armee, die dann in die Stadt einmarschierte.
Nachkriegszeit
Auf der Konferenz von Jalta wurde beschlossen, Deutschland in vier Besatzungszonen aufzuteilen, Berlin wurde in vier Sektoren geteilt. Je einen dieser Sektoren erhielten Großbritannien, Frankreich, die USA und die Sowjetunion. Als am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland aus den Zonen der drei Westmächte gegründet wurde, war Berlin eines der Bundesländer. Ähnlich verhielt es sich mit der im Oktober des gleichen Jahres gegründeten DDR.
Im Juni 1948 wurde alle Straßen- und Schienenverbinden nach West-Berlin durch sowjetische Truppen blockiert. Die Regierung der USA reagierte darauf, indem eine Luftbrücke eingerichtet wurde. Über diese Luftbrücke wurde Nahrung, Heizmittel sowie andere Versorgungsgüter auf dem Berliner Flughafen Tempelhof eingeflogen.Am 13. August 1961 begann die ostdeutsche Regierung mit dem Bau der Berkiner Mauer. Durch diese Mauer wurde die Trennung Berlins endgültig. Die ersten Steinblöcke wurden früh morgens am Potsdamer Platz gelegt.
Bei seinem Berlin-Besuch im Jahre 1963 eroberte der US-Präsident Kennedy die Herzen der Berliner als er vor dem Schöneberger Rathaus die berühmten Worte "Ich bin ein Berliner" sagte.
Wiedervereinigung
Michail Gorbatschow deutete in einer Rede zum vierzigsten Jahrestag der DDR an, dass er eine restriktive Politik der DDR-Regierung im Bezug auf Flüchtlinge, welche über Ungarn flüchteten, nicht zulassen werde. Am 9. November öffneten Grenztruppen den Übergang Bornholmer Straße, da eine Äußerung des Politbüromitglieds Günter Schabowski falsch verstanden wurde. Viele Berliner erklommen daraufhin die Mauer am Brandenburger Tor und tanzten auf dieser. Am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland und somit auch Berlin schlussendlich wiedervereinigt.1996 scheiterte eine Volksabstimmung über die Zusammenlegung der Bundesländer Brandenburg und Berlin an den Wählern in Brandenburg.